Wettsteuer2018-06-28T12:44:46+00:00

Wettsteuer legal umgehen – Sportwetten ohne 5 % Steuer

Die Wettsteuer ist eine Gebühr, die in Deutschland auf alle Arten von Wetten erhoben wird. Dabei ist es unerheblich, ob diese in einem Wettbüro oder auf einer Online-Plattform stattfinden. 5 Prozent muss der Spieler hier entrichten, wobei der Betrag auf verschiedene Weise von seinem Einsatz oder Gewinn abgezogen werden kann. Immer mehr Spieler wählen ihren Wettanbieter nach der Berechnung der Wettsteuer aus. Früher war der Anbieter der den besten Wettbonus hatte definitiv auch der Buchmacher mit den meisten Neukunden. Doch heutzutag entscheiden Themen wie die 5% Steuerabgabe ob ein Spieler sich anmeldet oder eben nicht.

Aber was muss man über diese Steuer wissen? Kann man sie legal umgehen und gibt es tatsächlich Buchmacher, die auf die Erhebung der Selben vom Kunden verzichten? Wie ist die Situation in anderen Ländern und welche Berechnungsgrundlagen werden angewendet? All diese Fragen sollen hier beantwortet werden, um den Spieler auf jede Eventualität vorzubereiten.

Seit dem 1. Juli 2012 müssen Spieler die 5% Wettsteuer auf Gewinne zahlen. Einige wenige Wettanbieter übernehmen aber die Steuer ihre Kunden.

Tipp der Redaktion

Wettsteuer in Deutschland – Alle Wettanbieter in der Übersicht

In Deutschland gibt es viele Wettanbieter im Netz, deren Seiten auch in deutscher Sprache benutzt werden können. Dabei handhabt jedes dieser Unternehmen die Wettsteuer auf seine ganz eigene Weise, sodass sich hieraus für den Kunden einmal mehr Vorteile oder auch Nachteile ergeben. Ob und wie einen Wettsteuer berechnet wird hängt nicht von der Sportart ab oder von der Wettart noch von der Bonusart. Es hängt lediglich vom Wettanbieter, In der folgenden Tabelle kann daher ein Blick auf die Anbieter in Deutschland geworfen werfen und wie und in welcher Weise dieser mit der Wettsteuer umgehen.

  • Wettsteuer: Keine Steuer

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 3x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 2.00

  • Frist: 40 Tage

Tipico Bonus
Tipico Test
  • Wettsteuer: Keine Steuer bei Kombiwetten & Live Wetten

  • Wettbonus: 150€

  • Umsatzbedingungen: 5x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 2.00

  • Frist: 45 Tage

bet3000 Bonus
bet3000 Test
  • Wettsteuer: Freitags keine Steuer

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 5x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.50

  • Frist: 30 Tage

mybet Bonus
mybet Test
  • Wettsteuer: Keine Steuer bei Kombiwetten

  • Bonushöhe: 150€

  • Umsatzbedingungen: 7x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.70

  • Frist: 30 Tage

sportingbet Bonus
sportingbet Test
  • Wettsteuer: Vom Wetteinsatz

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 4x

  • Prozent: 50%

  • Mindestquote: 1.70

  • Frist: 90 Tage

bet-at-home Bonus
bet-at-home Test
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Wettbonus: 150€

  • Umsatzbedingungen: 6x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.75

  • Frist: 7 Tage

betway Bonus
betway Test
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Bonushöhe: 300€

  • Umsatzbedingungen: Kein Mindestumsatz

  • Prozent: 50%

  • Mindestquote: 2.00

  • Frist: 7 Tage

Ladbrokes Bonus
Ladbrokes Test
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Wettbonus: 100€

  • Umsatzbedingungen: Kein Mindestumsatz

  • Prozent: 50%

  • Mindestquote: 1.50

  • Frist: 45 Tage

William Hill Bonus
William Hill Test
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 6x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.70

  • Frist: 90 Tage

bwin Bonus
bwin Test
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 1x

  • Prozent: 50%

  • Mindestquote: 1.60

  • Frist: 90 Tage

10bet Bonus
10bet Test
Betvictor Logo
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Bonushöhe: 150€

  • Umsatzbedingungen: 1x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.75

  • Frist: 30 Tage

betvictor Bonus
betvictor Test
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 5x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.70

  • Frist: 14 Tage

Interwetten Bonus
Interwetten Test
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 1x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.20

  • Frist: 30 Tage

betfair Bonus
betfair Test
  • Wettsteuer: Vom Wetteinsatz

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 6x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.60

  • Frist: 60 Tage

NetBet Bonus
NetBet Test
  • Wettsteuer: Vom Bruttogewinn

  • Bonushöhe: 100€

  • Umsatzbedingungen: 6x

  • Prozent: 100%

  • Mindestquote: 1.50

  • Frist: 60 Tage

888sport Bonus
888sport Test

Seit wann und warum gibt es die Wettsteuer in Deutschland?

Die Wettsteuer wurde in Deutschland durch eine Änderung des Rennwett- und Lotteriegesetzes im Juni 2012 beschlossen. Das neue Gesetz trat dann zum 1. Juli 2012 in Kraft. Seit diesem Tag müssen alle Anbieter von Sportwetten – dies betrifft auch die staatlichen ODDSET-Wetten den obligatorischen Betrag von 5 Prozent an den Fiskus abführen. Dies gilt unabhängig vom Firmensitz auch für alle Unternehmen aus dem Ausland, sofern sie deutschen Staatsangehörigen den Zugang zu ihrer Plattform ermöglichen. Das Gesetz wurde beschlossen, um den ursprünglichen stark zersplitterten Wettmarkt, bei dem auf verschiedene Ereignisse zum Teil Steuersätze mit erheblichen Unterschieden angewendet wurden, in eine einheitliche Struktur zu bringen. Auf diese Weise soll es für die Anbieter einfacher werden, die Steuer zu ermitteln und abzuführen. Zudem wurde durch das Gesetz auch die desolate Situation bei ODDSET behoben, denn hier wurden bis zu 16 Prozent an Steuern auf eine Wette fällig. Selbstverständlich wurde auch das Potenzial für Steuereinnahmen erkannt, was sich am Ende auch bewahrheitete.

Wettsteuer umgehen – Sportwetten legal ohne Gebühr in Deutschland

Im Zusammenhang mit der Wettsteuer muss man allerdings sagen, dass der Staat durchaus Freiräume offengelassen hat, in denen sich für den Spieler interessante Möglichkeiten ergeben. Somit schreibt der Gesetzgeber lediglich die Erhebung der Steuer vor, definiert aber nicht, ob diese vom Spieler zu zahlen ist oder ob die Abgaben vom Anbieter geleistet werden müssen. Daher kann der Buchmacher auch die Steuerlast auf sich nehmen und die Wettsteuer von jeder Wette selbst bezahlen. Er muss den Betrag nicht zwangsläufig an den Kunden weitergeben. Dies ist bei einigen Anbietern auch der Fall, sodass hier der Kunde wie zu früheren Zeiten unversteuert seine Einsätze tätigen kann. Die komplette Last wird dabei vom Buchmacher getragen. Auf diese Weise kann die Wettsteuer also umgangen werden, ohne dass der Spieler selbst ein Gesetz übertritt. In manchen Fällen werden zwar Wettsteuern erhoben, es werden aber immer öfter Aktionen veranstaltet, bei denen die Wettsteuer nicht erhoben wird. Grade auf solche Angebote ist daher im Besonderen zu achten.

Die Wettsteuer in Deutschland kann man auf verschiedene Wege umgehen. Die einfachste Art ist das Wetten bei einem Anbieter ohne Gebühr.

Tipp der Redaktion

Die verschiedenen Arten der Steuer im Überblick

Bei der Steuerhebung können von den Buchmachern verschiedene Ansätze verfolgt werden. Welcher Ansatz befolgt wird hat rein garnichts damit zu tun welche Wettart gewählt wurde oder ob die Wette über den PC oder eine Sportwetten App platziert wurde. Der Staat lässt den Buchmacher dabei  absolute Freiheit wie die Steuer berechnet wird, wichtig ist für das Finanzamt nur, dass am Ende der Steuerbetrag auch gezahlt wird. Daher haben sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Berechnungsmethoden entwickelt, nach denen die Wettsteuer vom Kunden eingezogen wird oder auch nicht.

Keine Wettsteuer auf Sportwetten

Es gibt am Markt einige wenige Anbieter, die tatsächlich die Wettsteuer nicht an den Kunden weitergeben und diese aus eigener Tasche – sprich aus ihren Einnahmen – bezahlen. Dies lohnt sich für die Spieler natürlich im besonderen Maße, denn hier gehen weder vom Einsatz noch vom Gewinn summen verloren.

In einem Rechenbeispiel bedeutet dies, dass bei einem Einsatz von 100 Euro und einer Quote @2.00 sich für den Kunden ein Reingewinn von 200 Euro ergibt. Dieser setzt sich aus der Rückzahlung des Einsatzes, sowie dem eigentlichen Gewinn zusammen. Mathematisch stellt sich die Gleichung wie folgt dar:

Wettsteuer vom Bruttogewinn

Eine Möglichkeit, die Wettsteuer einzuziehen besteht darin, diese vom Bruttogewinn zu entrichten. Hierbei werden die 5 Prozent also gleich nach der Auswertung der Wette vom jeweiligen gewonnenen Betrag einbehalten. Dies geschieht automatisch durch den Wettanbieter, sodass auf das Konto des Spielers jeweils nur der bereinigte Nettobetrag überwiesen wird. Diese Methode wird mit am häufigsten verwendet, um die Steuer zu erheben.

In der Rechnung bedeutet dies für den Spieler, dass er bei einem Einsatz von 100 Euro zu einer Quote von 2.00 einen Bruttogewinn von 200 Euro erzielen würde. Von dieser Summe müssen nun noch einmal 5 Prozent Wettsteuer abgezogen werden, was somit einer bereinigten Auszahlung von 190 Euro entsprechen würde. Mathematisch stellt sich die Gleichung wie folgt dar:

Wettsteuer vom Wetteinsatz

Die Wettsteuer kann aber eben so gut vom Einsatz abgezogen werden. Diese ist Methode ist meist für den Anbieter die einfachere. Bei einem Einsatz von 100 Euro, werden von diesem auf der Stelle 5 Prozent einbehalten, was bedeutet, dass eigentlich eine Wette mit einem Einsatz von 95 Euro platziert wird. Dies bedeutet, dass bei einer Quote @ 2.00 ein Brutto-Gewinn von 190 Euro im Raum steht.

Gegenüber dem Abzug der Steuer vom Bruttogewinn ändert sich für den Spieler hier nichts. Lediglich für den Anbieter stellt die Berechnung einen einfachen Weg dar, da von jedem Einsatz nur noch 5 Prozent abgezogen werden müssen. In der mathematischen Betrachtungsweise sieht die Gleichung dann wie folgt aus:

Wieso gibt es überhaupt Unterschiede bei den Gebühren?

Die unterschiedlichen Arten der Verrechnung der Wettsteuer kommen dadurch zustande, dass das Gesetz im Grunde den Wettanbietern die Wahl lässt, wie sie die Steuer vom Kunden erheben wollen oder ob dies überhaupt geschieht. Auf diese Weise soll garantiert werden, dass die Steuern tatsächlich bezahlt werden, denn eine genaue Vorschrift würde den Verwaltungsaufwand erhöhen und somit weitere Belastungen für die Buchmacher bedeuten. In der Theorie bedeutet dies, dass im Grunde ein Wettanbieter überhaupt keine Steuern erheben muss, sondern in seinen AGB auch darauf hinweisen könnte, dass der Kunde für die Meldung an das Finanzamt selbst verantwortlich ist. Allerdings wird diese Methode so gut wie gar nicht genutzt, denn dies würde – aufgrund des hohen Aufwandes – die Spieler eher vertreiben.

Sportwetten ohne Wettsteuer lohnt sich – Ein kleines Rechenbeispiel

Natürlich lohnt es sich für den Kunden, sich bei einem Wettanbieter zu registrieren, der keine Steuern erhebt. Hier kann ganz erheblich gespart werden, wen man in den Vergleich zu Buchmachern stellt, die die Wettsteuer einziehen. Man stelle sich also einen Einsatz von 50 Euro vor. Dieser wird zu einer Quote von 2.00 eingesetzt und gewonnen. So ergibt sich am Ende ein Reingewinn von 50 Euro, von dem aber noch 5 Prozent an Steuern abgezogen werden müssen. Somit beträgt der eigentliche Gewinn – unabhängig von der Erhebungsmethode lediglich 47,50 Euro.

Sicherlich erscheinen 2,50 Euro nicht viel, wenn man diese nur auf eine Wette betrachtet. Wer allerdings in diesem Rahmen regelmäßig Einsätze tätigt, wird im Laufe der Zeit schnell feststellen, dass er sehr viel Geld verliert. Werden innerhalb einer Woche nur drei Wetten in besagter Höhe gespielt, so ergeben sich hier bereits Verluste von 7,50 Euro. Auf einen ganzen Monat sind aber schon 22,50 Euro. Wer dieses Spielverhalten sogar über 6 Monate aufrecht erhält, der muss sage und schreibe 135 Euro an Steuern abführen. Dabei gilt das Prinzip, desto höher der Einsatz, desto mehr Geld geht hier verloren. Allein aus dieser Sicht lohnt es sich immer, einen Wettanbieter zu suchen, der keine Steuern an den Kunden weitergibt.

Wer seine Sportwetten ohne die 5% Steuer platziert, hat schon nach wenigen Wettscheinen einen schönen zusätzlichen Gewinn.

Tipp der Redaktion

Wettanbieter ohne Wettsteuer – Ein Quotenvergleich lohnt sich trotzdem

Allerdings darf im Zusammenhang mit der Wettsteuer nicht davon ausgegangen werden, dass die Quoten bei Buchmachern mit Steuern immer schlechter ausfallen, als wenn keine Gebühren erhoben werden. Im Gegenteil kann sich eine gute Quote mit Steuer sogar mehr lohnen, als eine kleine Quote ohne Steuern, da unterm Strich immer noch ein höherer Gewinn zurückbleibt. In der Rechnung kann man dies sehr deutlich sehen:

100 EUR Einsatz x 1.50 Quote = 150 EUR Brutto-Gewinn
150 EUR – 100 EUR Einsatz = 50 EUR Reingewinn

Betrachtet man das gleiche Beispiel mit Steuer, aber leicht erhöhter Quote, ergibt sich folgendes Ergebnis:

100 EUR Einsatz x 1.80 Quote = 180 EUR Brutto-Gewinn
180 EUR Brutto-Gewinn – 5 % (18 EUR) = 162 EUR
162 EUR – 100 EUR Einsatz = 62 EUR Reingewinn

Der Unterschied von 12 Euro bedeutet bei drei Spielen in der Woche, im Monat bereits einen Mehrgewinn von 144 Euro. Daher kann in jedem Fall dazu geraten werden, die Quoten von allen Anbietern zu vergleichen und jene von Wettanbietern mit Steuern nicht gleich abzulehnen.

Auch das Thema Wettquote ist ein wichter Faktor bei Sportwetten. Aus diesem Grund sollte man nicht nur bei einem Wettanbieter angemeldet sein.

Tipp der Redaktion

Wie ist die Steuersituation in anderen Ländern?

Doch wie sieht die Situation mit der Wettsteuer eigentlich in anderen Ländern aus? Wie verhalten sich zum Beispiel Österreich oder die Schweiz bei diesem Thema und hat ein Spieler in diesen Regionen wesentliche bessere Chancen einen hohen Gewinn zu erzielen? Hier sollen diesen Fragen auf den Grund gegangen werden.

Wettsteuer Österreich – Wie ist der aktuelle Stand?

In Österreich muss derzeit keine Wettsteuer entrichtet werden. Zwar debattiert die Regierung hin und wieder über ein solches Gesetz, dass dann nach deutschem Modell funktionieren soll, allerdings erweist sich die Zahlung der Umsatzsteuer für die Österreicher als deutlich lukrativer, sodass es hier vorerst wohl keine Steuererhebung geben wird. Auch auf lokale Wetten außerhalb des Internets werden nur Umsatzsteuern verlangt. Eine direkte Besteuerung gibt es auch in diesem Fall nicht.

Wettsteuer Schweiz – Wie ist die aktuelle Lage?

In der Schweiz wird der Spieler wie in Deutschland zu Kasse gebeten, nur dass hier kein direkter Abzug vom Einsatz oder Gewinn erfolgt. In der Schweiz gelten Gewinne aus Wetten und Glücksspielen als ganz normales Einkommen, sodass der Betrag in der Steuererklärung angegeben werden muss. Allerdings ist dies nur dann der Fall, wenn die jährlichen Gewinne die Grenze von umgerechnet 1.000 Euro übersteigen. Sollten Gelegenheitsspieler aber regelmäßig unter diesem Betrag bleiben, können sie das gewonnene Geld steuerfrei behalten.

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Wettsteuer Deutschland – Unser abschließendes Fazit

Die Wettsteuer in Deutschland ist mit 5 Prozent ein kleineres Übel. Zwar haben die Österreicher hier einen Vorteil, da dort überhaupt keine Steuern erhoben werden, allerdings ist die Situation hierzulande immer noch als besser einzustufen, als in der Schweiz, denn dort muss der Spieler den Gewinn zum normalen Steuersatz versteuern. Insgesamt bedeutet die Steuer zwar schon einen Verlust bei den Gewinnen, doch wer die Wettanbieter an nach Quoten vergleicht, der kann auch bei einem Buchmacher mit Steuer durchaus moderate oder gar hohe Gewinne erzielen. Die unterschiedlichen Berechnungsarten mögen für den Kunden zwar etwas undurchsichtig erscheinen, im Endergebnis ändern sie am Gewinn nicht viel. Natürlich ist es sinnvoll sich einen Anbieter ohne Steuer zu suchen, allerdings kommt es immer auch auf die restlichen Modalitäten der Buchmacher an, sodass sich ein umfassender Blick in die Wettlandschaft lohnt, bevor man sich bei einem Anbieter anmeldet.

FAQ zum Thema Steuer für Sportwetten

Manchmal liegt in der Kürze die Würze. Im folgenden FAQ sollen daher noch einmal alle wesentlichen Fragen zur Wettsteuer in Deutschland beantwortet werden, um eine eindeutige Übersicht zu schaffen.

Seit wann gibt es die Wettsteuer?

Die Wettsteuer wurde in Deutschland am 1. Juli 2012 eingeführt und gilt seitdem für alle Arten von Wetten. Dabei ist unerheblich, ob diese im Internet oder aber im realen Leben aufgegeben werden. Jeder Buchmacher muss diese Wettsteuer entrichten.

Wie hoch ist die Steuer?

Die Wettsteuer wird in Deutschland mit einer Höhe von 5 Prozent berechnet, wobei es unerheblich ist, ob diese Summe von Einsatz oder Gewinn ermittelt wird. Lediglich der Nachweis, dass die Steuer eingezogen wurde, muss hier erbracht werden.

Müssen alle Anbieter die Steuer berechnen?

Alle Anbieter müssen in Deutschland ausnahmslos die Wettsteuer erheben. Allerdings bleibt es ihnen überlassen, ob sie diese an die Kunden weitergeben oder aber aus eigener Tasche bezahlen. Hierzu gibt es keine genauen Regelungen, sodass ein Anbieter in der Theorie auch den Kunden die Steuerlast übergeben kann, indem dieser von allen Einsätzen oder Gewinnen selbst 5 Prozent abführen muss.

Kann man die Steuer umgehen?

Die Steuer kann nicht wirklich umgangen werden, allerdings muss der Anbieter keine Steuern an den Kunden weitergeben, sodass es einige wenige Buchmacher gibt, bei denen der Kunde bis heute ohne Steuern seine Einsätze tätigen kann. Die Kosten werden dabei vom Buchmacher getragen.

Gibt es unterschiedliche Modelle?

Derzeit gibt es drei Modelle. Zum einen kann gar keine Steuer an den Kunden weitergegeben werden. Zum Anderen kann die Steuer aber auch gleich vom Einsatz abgezogen werden. Letztlich besteht auch die Möglichkeit, diese vom Bruttogewinn zu erheben. Weitere Möglichkeiten sind existent, werdMuss ist die Steuer trotz Cash Out zahlen?

Immer mehr User verwenden die Cash Out Funktion der Wettabieter. Doch ein Cash Out schützt den Spieler nicht vor der 5% Zwangsabgabe. Somit zahlt man als Spieler immer seine Steuer wenn der Buchmacher diese erhebt. Egal welche Wettart, Sportart oder besondere Funktion genutzt wird.